Institut für angewandte Pflege - Mitarbeiterpflege
 

Grundkurs Kinaesthetics in der Pflege
(4-Tage-Seminar)

Pflegen heißt, Menschen in den Aktivitäten des täglichen Lebens wie Fortbewegung, Körperpflege, Essen, Trinken usw. zu unterstützen.
Die Art und Weise, wie diese Unterstützung geschieht, hat einen wesentlichen Einfluss auf den Gesundheitsprozess des zu pflegenden Menschen.

Die Unterstützung ist nicht wirklich hilfreich, wenn die aktive Bewegung des  Patienten/Bewohners eingeschränkt, blockiert oder behindert wird.

Mit dem Nutzen von Kinaesthetics erreichen wir, dass der beeinträchtige Mensch die Kontrolle über seine Bewegung behält und der Unterstützer sich nicht zu sehr belastet.

Deshalb brauchen Pflegende, Therapeuten und Angehörige eine hohe Bewegungskompetenz. Durch die Schulung der Eigenwahrnehmung können sie ihre Fähigkeiten erweitern, um bewusster über Berührung und Bewegung mit anderen Menschen zu kommunizieren.

Auch Bewegung und Positionsunterstützung (Lagerung) von schwerstkranken und/oder sterbenden Menschen ist oft eine schwierige Herausforderung.
„Lagerungen und Dekubitusprophylaxe“ sind zentrale Themen in der Kranken- und Altenpflege. Schematische Lagerungsrhythmen und unhandliche Lagerungsmittel bergen das Problem, die ohnehin begrenzte Beweglichkeit des Patienten/Bewohners zusätzlich einzuschränken.

Kinaesthetics in der Pflege ermöglicht Lernprozesse und bietet die dazugehörigen Denk-Werkzeuge an, um eine differenzierte Sensibilität für die eigene Bewegung zu entwickeln (Selbsterfahrung).

Ziel ist, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen
  • die Bedeutung der eigenen aktiven Bewegung kennen,
  • die alltägliche Unterstützung für andere Menschen so gestalten lernen, dass diese sich aktiv beteiligen können,
  • die Kinaesthetics-Konzepte kennen und diese als „Werkzeuge“ im täglichen Tun anwenden können,
  • die eigene Bewegungs- und Anpassungsfähigkeit erweitern
  • die eigene körperliche Belastung reduzieren.

Alle Angebote aus der Kinaesthetics werden anhand von Eigenerfahrungen von und mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen praxisnah und praxistauglich erarbeitet.

Zielgruppe:
Pflegekräfte, für pflegende Ergo-/Physiotherapeuten und -Therapeutinnen, Betreuende aller Fachbereiche (z.B. Sozialer Dienst, Alltagsbegleiter nach §53c SGB XI), Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Behinderteneinrichtungen, pflegende Angehörige

Für alle beim Institut für Angewandte Pflege besuchten oder innerbetrieblich durchgeführte Fort- und Weiterbildungen erhalten Sie Fortbildungspunkte über die freiwillige Registrierung beruflich Pflegender.

IAP Registrierung beruflich Pflegender

Identnr. 20090966

 

 
 
   
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Inh. Andrea Henßen

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